SPI-System zur Messung gedruckter Lotpastendepots auf einer Leiterplatte

MESSUNG • GRENZWERTE • NACHWEISE

SPI-Lotpasteninspektion für die Leiterplattenbestückung

Die Lotpasteninspektion (SPI) prüft gedruckte Lotpastendepots vor der SMT-Bestückung. APTPCB kann 2D- oder 3D-Messungen, pad- oder packagebezogene Grenzwerte, Alarmprüfung und Freigabenachweise in den vereinbarten Prüfplan Ihrer PCBA aufnehmen.

Sofortangebot anfordern

Nach Druck • vor BestückungPrüfpunkt
Fläche • Höhe • VolumenMessgrößen
Versatz • Form • BrückeGeometrie
2D/3D zu bestätigenMethode
Pad • Package • RevisionProgramm
Prüfung • Ursache • EntscheidungAlarme
Karte • Bilder • ProtokollNachweise
Kein Reflow- oder FunktionsnachweisGrenze
AOI • Röntgen • ICT/FCTFolgeprüfungen
CAD • Schablone • KriterienRFQ
Nach Druck • vor BestückungPrüfpunkt
Fläche • Höhe • VolumenMessgrößen
Versatz • Form • BrückeGeometrie
2D/3D zu bestätigenMethode
Pad • Package • RevisionProgramm
Prüfung • Ursache • EntscheidungAlarme
Karte • Bilder • ProtokollNachweise
Kein Reflow- oder FunktionsnachweisGrenze
AOI • Röntgen • ICT/FCTFolgeprüfungen
CAD • Schablone • KriterienRFQ

Was ist SPI und welche Freigabeentscheidung unterstützt sie?

SPI misst die durch eine Schablone gedruckte Lotpaste, bevor Bauteile die Pads verdecken. Sie soll ein akzeptables Depot rechtzeitig von einer Druckabweichung unterscheiden, damit das Board geprüft, die Schablone gereinigt oder neu ausgerichtet, Parameter korrigiert und betroffenes Material gesperrt werden kann.
Eine Messung ist keine Garantie für die fertige Lötstelle. Ein vergleichbares Angebot muss verfügbare Technologie, Messgrößen, Grenzwerte, Umgang mit Fehlalarmen, Freigaberegeln und Aufzeichnungen nennen. Die pauschale Aussage „SPI enthalten“ reicht dafür nicht.
APTPCB ordnet SPI den weiteren Prüftoren des SMT/THT-Prozesses zu; Anwendbarkeit und Umfang werden nach Prüfung der Bestückungsdaten bestätigt.

2D- und 3D-SPI: nutzbare Messgrößen und anzugebende Grenzen

Die Methode wird nach dem zu beherrschenden Merkmal ausgewählt, nicht als bloßes Verkaufslabel.

MerkmalWas SPI liefern kannZu beachtende GrenzeFestzulegende Entscheidung
2D-Fläche und BedeckungPlanare Form, Vorhandensein, scheinbare Über- oder Untermenge und Lage zum PadKontrast, Oberfläche, Bestückungsdruck, Verunreinigung und Geometrie können das Bild beeinflussenPrüfbereich, Beleuchtung, Bibliothek, Grenzwert und Umgang mit Sonderpads
3D-HöheVertikales Profil und Gleichmäßigkeit des Depots gegenüber der rekonstruierten ReferenzebeneVerzug, Ebenenreferenz, Schatten und unebene Oberflächen können eine Kompensation erfordernVerfügbare Technologie, Referenz, Messbereich und Kriterium je Pad oder Package
3D-VolumenRekonstruiertes Depotvolumen und Vergleich mit dem programmierten SollwertDer Wert hängt von korrekter Segmentierung ab und beschreibt nicht die Legierung nach dem ReflowSollwert, Toleranzen, Erstmuster und Regel für Ausreißer
Versatz und RegistrierungAbweichung des Depots vom Pad oder der ProgrammreferenzAkzeptabler Versatz hängt von Pad, Apertur, Pitch und Selbstzentrierung beim Reflow abFiducials, Koordinaten, Richtungsgrenzen und Reaktion auf systematischen Druckversatz
Brücke oder verbundenes DepotHinweis auf Paste zwischen Aperturen oder Pads mit erhöhtem KurzschlussrisikoBeweist nicht, dass nach Bestückung und Reflow eine elektrische Brücke entstehtSichtprüfung, Sperrung und Kontrolle von Schablone, Reinigung und Druckparametern
ProzesstrendVerteilung und zeitliche Veränderung, wenn Daten, Seriennummern und Revisionen verknüpft sindEine Statistik ohne Grenzen, Reaktionsplan und Änderungslenkung schließt das Risiko nichtAnalyseeinheit, Häufigkeit, Eskalationsregel und Aufbewahrung des Datensatzes

APTPCB bestätigt im Angebot, welche Messgrößen, Aufzeichnungen und 2D/3D-Optionen für die konkrete Linie und Konfiguration verfügbar sind.

Vom SPI-Alarm zur Ursache: Signal, Prüfung, Maßnahme und Nachweis

Der Alarm startet die Entscheidung; er ist nicht automatisch Ausschuss oder Freigabe.

SPI-SignalZu prüfende UrsachenMögliche MaßnahmeNützlicher Nachweis
Zu wenig oder fehlende PasteVerstopfte Apertur, unvollständige Auslösung, Trennung Schablone-PCB, Unterstützung, Viskosität oder DatenfehlerPad bestätigen, Panel sperren, Schablone und Parameter prüfen; nur nach freigegebenem Verfahren neu druckenBild, Pad/Package, Messwert, Freigabe- oder Ausschussentscheidung und Maßnahmenprotokoll
Zu viel PasteDicke/Apertur, Rakeldruck und -geschwindigkeit, Trennung, Doppeldruck oder falsche ReferenzGesamtes Muster prüfen, Ursache korrigieren und Brücken- oder Lotkugelrisiko bewertenDepotkarte, Sollwertvergleich und Änderungsnachweis
Versatz oder Print ShiftFiducials, Klemmung, Unterseitenunterstützung, Schablonenspannung, Ausrichtung oder VerzugRichtung und Verteilung bewerten, neu ausrichten und einen Folgedruck bestätigenX/Y-Trend, Fiducial-Bilder, betroffene Panels und Verifikationsergebnis
Brücke oder VerschmierungAperturen, Reinigung, Ausbluten, Paste, Druck, Geschwindigkeit oder Trennung ungeeignetAusbreitung stoppen, Schablone und Druck prüfen und Verwendung des betroffenen Depots entscheidenVorher-/Nachher-Bilder, Bereich, Ursache und Freigabegenehmigung
Wiederkehrende lokale AbweichungPCB-Unterstützung, Verunreinigung, beschädigte Apertur, Topografie, Paddesign oder 3D-ReferenzFehlalarm von realer Drift trennen und Programm oder Prozess revisionsgeführt korrigierenPareto je Pad/Package, Referenzmuster, Änderungsprotokoll und erneute Validierung
Globale oder zeitliche DriftPastenzustand, Temperatur, Nutzungszeit, Rakel, Reinigung, Schablone oder ChargenwechselAb erster Drift sperren und Trend mit Material- und Rüstwechseln korrelierenZeitachse, Pasten-/Schablonencharge, Seriennummern, Grenzen und Korrekturmaßnahme

Was SPI nachweist — und was sie nicht nachweisen kann

Die Abgrenzung verhindert, dass SPI Ergebnisse zugeschrieben werden, die erst Reflow, Lötstellenprüfung oder elektrischer Test liefern.

Frage des KäufersPassender SPI-NachweisWas offen bleibtNachgelagerte Methode
War das Depot vorhanden und richtig positioniert?Bild und Messung von Vorhandensein, Fläche, Versatz oder Volumen gemäß ProgrammBauteilplatzierung und Verhalten beim ReflowAOI vor/nach Reflow gemäß Prüfplan
Ist die fertige Lötstelle akzeptabel?SPI dokumentiert nur den Zustand vor Entstehung der LötstelleBenetzung, Endform, Fillet, thermische Defekte und MetallurgieAOI, Sicht- oder Röntgenprüfung mit anwendbaren Kriterien
Gibt es Voids unter BGA oder QFN?Ausgangsverteilung der Paste auf Thermal Pad oder AnschlusspadsAnteil, Lage und Wirkung der Voids nach ReflowRöntgenprüfung mit festgelegten Ansichten und Grenzen
Ist das Netz durchgängig und kurzschlussfrei?Kein direkter elektrischer NachweisOpen/Short, Werte, Zugänglichkeit und Netlist-AbdeckungFlying Probe, ICT oder vereinbarter elektrischer Test
Funktioniert die PCBA im Produkt?Kein direkter FunktionsnachweisFirmware, Versorgungen, I/O, Lasten, Kommunikation und SystemgrenzenFCT mit Kundenverfahren und Vorrichtung
Ist die Baugruppe im Feld zuverlässig?Prozessdatensatz als Baustein der RückverfolgbarkeitMission Profile, Umgebung, Belastung, Konstruktion, Qualifikation und reale NutzungValidierungs- und Qualifikationsplan des Geräteherstellers

Schablone, Paste, PCB und Programm: Eingaben für eine belastbare SPI

Gute Messtechnik gleicht unvollständige Fertigungsdaten oder ein undefiniertes Druckfenster nicht aus.

EingabeZu prüfende DatenRisiko bei FehlenReferenz oder Verantwortung
PCB und PanelRevision, Pads, Oberfläche, Fiducials, Lötstoppmaske, Nutzen, Unterstützung und zulässiger VerzugFalsche Koordinaten, instabile Referenz oder FehlalarmeFreigegebene Kundendaten und vereinbarte DFM
Schablone und AperturenDicke, Aperturen, Reduktionen, Stufen, Beschichtung, Fiducials, Spannung und RevisionDepot passt nicht zum Package-Mix oder Programm ist nicht mit der realen Schablone korreliertIPC-7525 als Konstruktionsleitfaden, wenn vertraglich gefordert
LotpasteLegierung, Flussmittel, Klassifizierung, Pulvertyp, Lagerung, Konditionierung, Nutzungsdauer und ChargeVeränderliche Rheologie/Auslösung oder Material passt nicht zu Prozess und AnforderungenJ-STD-005 für Anforderungen an Lotpaste plus Herstellerdatenblatt
BOM und PackagesTeilenummer, Gehäuse, Anschlüsse, Thermal Pad, Pitch, Varianten, DNP und kritische BauteilePauschale Grenzwerte bilden das Bauteilrisiko nicht abFreigegebene BOM/AVL und Bestückungszeichnung
Pick-and-Place/CPLKoordinaten, Rotation, Seite, Referenz, Ursprung und Abgleich mit Gerber/ODB++Falsche Bibliotheken und Pad-Package-ZuordnungRevisionslenkung und Quervergleich der Kundendaten
AbnahmekriterienMerkmale, Sollwerte, Toleranzen, Ausnahmen, Freigabebefugnis und AufzeichnungenUneinheitliche Alarme, Überprüfung ohne Nutzen oder Freigabe ohne dokumentierte GrundlageSPI-spezifische Kriterien; J-STD-001 und IPC-A-610 ersetzen keine SPI-Grenzwerte
BTC- und BGA-PackagesThermal-Pad-Muster, Aperturen, Volumen, Vias, Profil und nachgelagertes RöntgenkriteriumEin konformes Depot wird mit einer konformen verdeckten Lötstelle verwechseltIPC-7093/IPC-7095, wenn vom Programm gefordert; Konstruktionsverantwortung beim Kunden

Dokument, Revision, Klasse und Ausnahmen sind immer anzugeben. Die Nennung eines Standards zertifiziert nicht automatisch das Endprodukt.

Sechs Kontrollen für eine reproduzierbare SPI-Freigabe

1. Programm an Revision binden

Bibliothek, Pads, Packages, Schablone und Kriterien müssen dieselbe PCBA-Revision nennen; ECOs und Varianten benötigen eine Auswirkungsprüfung.

2. Erstmuster korrelieren

Erste Messungen werden mit Daten, realem Depot und Risiko kritischer Packages verglichen, bevor das Programm ein Los freigibt.

3. Fehlalarme prüfen

Qualifiziertes Personal trennt Defekt, Artefakt und Programmgrenze; Freigabe, Ausschuss oder Nacharbeit bleiben Panel oder Los zugeordnet.

4. Drift eindämmen

Wiederkehrende Trends lösen eine definierte Reaktion aus: Sperrung, Kontrolle von Paste und Schablone, Korrektur, Neudruck und Bestätigung vor Wiederanlauf.

5. Abweichungen genehmigen

Ein Depot außerhalb der Grenze wird nicht aus Gewohnheit akzeptiert; technische Bewertung, benannte Befugnis, Umfang, Dauer und Rückverfolgbarkeit sind erforderlich.

6. Risikogerechte Nachweise

Bilder, Karten, Protokolle und Übersichten werden gemäß Vertrag, Kritikalität, Serialisierung und Bedarf des Käufers aufbewahrt oder geliefert.

SPI, AOI, Röntgen, ICT und FCT: jede Methode hat eine eigene Aufgabe

Mehrere Prüfkürzel ergeben nicht automatisch Vollabdeckung; erforderlich ist eine Risiko-Methode-Nachweis-Matrix.

MethodeZeitpunktBeobachtbares MerkmalZu vereinbarende Eingaben
SPINach Druck und vor BestückungPastendepot: Fläche, Geometrie, Versatz und verfügbare 3D-MessgrößenPad-/Schablonendaten, Bibliothek, Grenzen, Alarme und Aufzeichnungen
AOINach Bestückung oder Reflow gemäß PrüfplanVorhandensein, Orientierung und sichtbare Merkmale von Bauteilen und LötstellenBOM/CPL, Referenzmuster, Sichtbarkeit, Kriterien und Alarmprüfung
Röntgen / AXINach Reflow oder bei FehleranalyseGeometrie ausgewählter verdeckter Lötstellen, Brücken und Voids in der ProjektionPackage, Ansichten, Stichprobe, Grenzen und Berichtsformat
ICT oder Flying ProbeNach der BestückungFür Programm und Testpunkte zugängliche Netze und BauteileNetlist, Testpunkte, Vorrichtung, Grenzen, Versorgung und Abdeckung
FCTNach Programmierung/Bestückung in der vorgesehenen KonfigurationExplizit enthaltene Funktionen mit Firmware, I/O, Lasten und GrenzenVerfahren, Firmware, Vorrichtung, Gutmuster, Grenzen und Protokoll
SystemqualifikationAm Prototyp oder repräsentativen ProduktLeistung, Sicherheit, EMV, Umwelt und Mission Profile des ProduktsPlan des Geräteherstellers und anwendbare Produktstandards

RFQ-Checkliste für PCB-Bestückung mit SPI-Lotpasteninspektion

Mit diesen Daten erhalten Engineering und Einkauf ein Angebot mit vergleichbarem Umfang, Grenzen und Liefernachweisen.

PaketBenötigte DatenErmöglichte Entscheidung
Build-IdentitätTeilenummer, Revision, Variante, Prototyp-/Pilot-/Serienmenge, Nutzen und gewünschter TerminKonfiguration, Kapazität, Umrüstung und Validierungsplan
PCB-DatenGerber, ODB++ oder IPC-2581, Bohrdaten, Zeichnung, Fiducials, Stack-up, Oberfläche und NutzenGeometrische Referenz, Unterstützung, Programmierung und Revisionslenkung
PCBA-DatenBOM/AVL, Pick-and-Place/CPL, Zeichnung, Polarität, Varianten, DNP und kundengestellte TeilePad-Package-Zuordnung, Bibliothek, Beschaffung und Konfigurationslenkung
SchabloneAperturdatei, Dicke, Stufen, Reduktionen, Beschichtung, Eigentum, Revision und Zustand bei WiederverwendungSollvolumen, Machbarkeit des Package-Mixes und Verantwortung für Änderungen
Paste und ReflowGeforderte Legierung/Flux, Datenblatt, Prozessbeschränkungen und Profil oder thermische KriterienMaterial-Prozess-Kompatibilität und Bezug zu Risiken nach Reflow
Kritische PackagesBGA, µBGA, CSP, QFN/LGA, BTC, Fine Pitch, 0201/01005, Thermal Pads und massereiche BauteilePriorität der Messgrößen, eigene Grenzen und ergänzende Prüfungen
Abnahme und AbweichungenSPI-Merkmale, Sollwerte/Toleranzen, Standard und Revision, Gutmuster, Freigabebefugnis und AusnahmenPass/Fail, Fehlalarme, Freigabe und Behandlung von Nichtkonformitäten
Rückverfolgbarkeit und LiefernachweiseSeriennummer oder Los, Bilder, Karten, Protokolle, Übersicht, Aufbewahrung, Format, Sprache und LieferhäufigkeitKosten, Archivierung, Auditierbarkeit und Freigabepaket
Nachgelagerte PrüfungenAOI, Röntgen, ICT/Flying Probe, Programmierung, FCT, erwartete Abdeckung, Stichprobe und BerichtVollständige Risikomatrix für Merkmale, die SPI allein nicht schließen kann

So bewerten Sie ein SPI-Angebot ohne pauschale Qualitätsversprechen

Verlangen Sie eine Trennung von enthaltenen und optionalen Leistungen: 2D/3D-Technologie, Abdeckung, Messgrößen und Grenzen, Erstmuster, Alarmprüfung, Rückverfolgbarkeit, Berichte, Aufbewahrung und Folgeprüfungen. Die Antwort muss zur realen Revision und zu den Packages passen, nicht zu einem universellen Prozentwert.
APTPCB fertigt nach freigegebenen Daten und dem vertraglich vereinbarten Prüfplan. Produktdesign, Sicherheits- und Zuverlässigkeitskriterien, Systemvalidierung und Genehmigung von Abweichungen bleiben in der Verantwortung des Geräteherstellers. Teilen Sie für ein vollständiges Angebot auch Anforderungen an das PCBA-Qualitätssystem und die Erstmusterprüfung mit.

Häufige Fragen zur SPI-Lotpasteninspektion

Klare Antworten zu Messgrößen, Grenzen, Schwellenwerten, benötigten Daten und Freigabenachweisen.

Was misst die SPI-Lotpasteninspektion auf einer PCBA?

SPI prüft die gedruckte Lotpaste vor der Bauteilbestückung. Je nach Technologie und Programm kann sie Fläche, Höhe, Volumen und Versatz eines Depots messen sowie fehlende, zu geringe, zu hohe, verbundene oder verformte Depots melden. Die tatsächlich geprüften Merkmale und Grenzwerte müssen projektspezifisch freigegeben werden.

Was ist der Unterschied zwischen 2D- und 3D-SPI?

2D-SPI bewertet vor allem Fläche, Form, Bedeckung und Lage im Bild. 3D-SPI ergänzt rekonstruierte Höhe und Volumen. Keine Methode weist allein die Metallurgie der Lötstelle nach dem Reflow, die elektrische Verbindung oder die Funktion der PCBA nach. Die verfügbare Methode ist im Angebot zu bestätigen.

Verhindert SPI automatisch Brücken, offene Lötstellen und Voids?

Nein. SPI kann Druckzustände erkennen, die mit diesen Risiken zusammenhängen, und eine Korrektur vor der Bestückung ermöglichen. Der spätere Fehler hängt jedoch auch von Pad, Schablone, Paste, Bauteil, Platzierung und Reflow-Profil ab. Voids und verdeckte Lötstellen benötigen nachgelagerte Kriterien und häufig eine Röntgenprüfung.

Wie werden SPI-Pass/Fail-Grenzwerte festgelegt?

Grenzwerte werden je Package, Pad oder kritischem Merkmal anhand von Konstruktionsdaten, Prozessfähigkeit, Erstmuster und vereinbarten Kriterien festgelegt. Es gibt keinen universellen Prozentwert für jede PCBA. Änderungen an Programm, Schablone, Paste oder Revision müssen kontrolliert und bei veränderter Risikolage erneut validiert werden.

Welche Dateien werden für SPI-Programmierung und Angebot benötigt?

Benötigt werden PCB-Revision, Gerber, ODB++ oder IPC-2581, Schablonen- und Aperturdaten, BOM, Pick-and-Place/CPL, Bestückungszeichnung, Varianten und DNP, kritische Packages, geforderte Lotpaste, Menge, Abnahmekriterien und gewünschte Nachweise. Ein Gutmuster kann die Korrelation unterstützen, ersetzt aber keine schriftlichen Anforderungen.

Ersetzt SPI AOI, Röntgen, ICT oder Funktionstest?

Nein. SPI prüft das Depot vor der Bestückung; AOI prüft sichtbare Merkmale nach Bestückung oder Reflow; Röntgen bewertet ausgewählte verdeckte Lötstellen; ICT und FCT prüfen zugängliche Netze oder Funktionen. Der Prüfplan muss jedes Risiko der Methode zuordnen, die es tatsächlich beobachten kann.

Welche SPI-Nachweise können mit einem Los geliefert werden?

Wenn im Angebot enthalten, können Nachweise Programm- und Revisionskennung, Ergebnis je Panel oder Seriennummer, Alarmbilder, Karte betroffener Pads, Bedienerentscheidung, Fehlerübersicht und Aufzeichnung der Prozessmaßnahme umfassen. Format, Aufbewahrung und Lieferhäufigkeit sind vor Auftragserteilung zu vereinbaren.

SPI-Umfang, Grenzwerte und Nachweise vor dem Angebot festlegen

Senden Sie Revision, PCB- und PCBA-Daten, Schablonendatei, kritische Packages, Abnahmekriterien, Menge, Rückverfolgbarkeit und geforderte Folgeprüfungen.