Fertigung einer starren Mehrlagen-Leiterplatte

Rigid PCB · 4–32 Lagen

Starre Leiterplatten für Prototypen und Serie

APTPCB fertigt starre Leiterplatten auf Basis eines freigegebenen Datensatzes. Stack-up, Material, Kupferaufbau, Bohrbild, Impedanz und Nachweise werden vor Produktionsstart im DFM abgestimmt.

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4–32
veröffentlichter Multilayer-Bereich
DFM
Stack-up, Bohrbild und Impedanz
Prüfplan
Nachweise passend zum Auftrag
4–32 LagenRigid Multilayer
Standard / HDI / RF / DickkupferArchitekturen
Gerber X2 / ODB++ / IPC-2581Fertigungsdaten
Stack-up + DFMFreigabe
E-Test / AOI nach PrüfplanPrüfung
TDR / Schliffbild nach AuftragNachweise
4–32 LagenRigid Multilayer
Standard / HDI / RF / DickkupferArchitekturen
Gerber X2 / ODB++ / IPC-2581Fertigungsdaten
Stack-up + DFMFreigabe
E-Test / AOI nach PrüfplanPrüfung
TDR / Schliffbild nach AuftragNachweise

Welche starren Leiterplatten kann APTPCB fertigen?

Eine starre Leiterplatte nutzt ein formstabiles Basismaterial und behält ihre Geometrie im eingebauten Zustand. APTPCB unterstützt Standard-Rigid- und Multilayer-Aufbauten sowie projektbezogene HDI/SBU-, High-Speed-, RF- und Dickkupferkonstruktionen vom Prototyp bis zur Serie.
Der veröffentlichte Bereich für starre Mehrlagen-Leiterplatten umfasst 4–32 Lagen. Exakte Leiterbahn- und Abstandsregeln, Bohrungen, Microvias, Kupferaufbau, Impedanztoleranz, Enddicke und Panelgröße werden nicht als frei kombinierbare Maximalwerte zugesagt, sondern anhand des vollständigen Fertigungspakets im DFM bestätigt.
Für den Einkauf ist deshalb nicht der größte Einzelwert entscheidend, sondern eine freigegebene Kombination aus elektrischer Funktion, mechanischer Geometrie, Material, Prozessfolge, Prüfplan, Menge und Zieltermin.

Welcher starre Leiterplattenaufbau passt zum Projekt?

AufbauGeeignet, wennVor dem Layout-Freeze klären
Standard-Rigid / Multilayerkonventionelle PTH-Vias, moderate Routingdichte und ein kostenorientierter Serienaufbau ausreichenLagenbelegung, Enddicke, Kupfer, Bohrbild, Oberfläche und Panel
HDI / SBUFine-Pitch-Bauteile, hohe Routingdichte oder kurze Verbindungen Microvias und sequenzielle Laminierung erfordernBuild-up, Microvia-Typ, Capture-Pads, Via-in-Pad, Füllung und Laminierzyklen
High-Speed / kontrollierte Impedanzdefinierte Übertragungsleitungen, geringe Verluste oder enge Timing- und Signalintegritätsbudgets vorliegenZielimpedanz, Toleranz, Bezugsebenen, Materialdaten, Kupferprofil, Coupon und TDR-Plan
RF / MikrowelleDk, Df, Kupferrauheit, Phasenlage und HF-Verlust stärker gewichtet werden als ein Standard-FR-4-KostenmodellMaterialtyp und -charge, Stack-up, Oberflächenfinish, Leitungstyp und Messstrategie
Dickkupfer / LeistungStromtragfähigkeit, Wärmeverteilung oder robuste Leistungsanschlüsse den Aufbau bestimmenStromprofil, fertige Kupferdicke, Leitergeometrie, thermische Übergänge, Enddicke und Montage

Die Kategorien können kombiniert werden, sind aber nicht automatisch gemeinsam fertigbar. Die verbindliche Architektur entsteht erst aus Stack-up- und DFM-Freigabe.

DFM- und Stack-up-Freigabe statt isolierter Grenzwerte

Die Fertigungsprüfung beginnt mit einem eindeutig versionierten Datensatz. CAM und Prozessengineering gleichen Gerber X2, ODB++ oder IPC-2581, NC-Bohrdaten, Netzliste, Fertigungszeichnung, Stack-up, Bohrtabelle und Sonderanforderungen gegeneinander ab. Abweichungen, notwendige CAM-Anpassungen und offene Kundenfreigaben werden vor Produktionsstart dokumentiert.
IPC-2221 kann als allgemeine Designreferenz dienen; IPC-6012 beschreibt Qualifikations- und Leistungsanforderungen für starre Leiterplatten, IPC-A-600 deren sichtbare und interne Akzeptanzmerkmale und IPC-9252 Anforderungen an die elektrische Prüfung unbestückter Leiterplatten. Maßgeblich sind jedoch immer die im Auftrag vereinbarten Ausgaben, Klassen, Zusatzanforderungen und kundenspezifischen Akzeptanzgrenzen. Eine System- oder Endproduktqualifikation bleibt außerhalb der Leiterplattenfertigungsfreigabe.

Fertigungsrahmen für starre Leiterplatten

BereichPlanungsbasisVerbindliche Freigabe
Starre Multilayerveröffentlichter Bereich 4–32 LagenLagenzahl zusammen mit Enddicke, Material, Kupfer und Prozessfolge
Stack-up und MaterialFR-4- sowie projektbezogene High-Tg-, Low-Loss- oder HF-Systemeexakter Materialtyp, Lieferfähigkeit, Dk/Df-Basis, Kupferfolie und Substitutionsregeln
Leitergeometrieabhängig von Kupferaufbau, Lagenposition, Endkupfer und ÄtzkompensationLeiterbahn, Abstand, Pads, Kupfer-zu-Kante und lokale Dichte nach CAM-Review
Bohrungen und ViasPTH, Blind/Buried Vias, Microvias und Via-in-Pad nach ArchitekturBohrdurchmesser, Aspect Ratio, Capture-Pad, Füllung, Kappe und Laminierfolge
Kontrollierte ImpedanzSingle-Ended- und Differenzstrukturen mit freigegebenem Stack-upZiel, Toleranz, Geometrie, Bezugsebene, CAM-Rechte, Coupon, Stichprobe und TDR-Bericht
Kupfer und LeistungKupferaufbau wird aus Strom, Wärme, Geometrie und Enddicke abgeleitetInnen-/Außenlagenkupfer, Galvanik, Leiterquerschnitt und thermische Übergänge
Mechanik und OberflächeKontur, Nuten, Senkungen, Kantenkontakte, Lötstoppmaske und Endoberfläche nach ZeichnungMaße, Toleranzen, Beschichtungsdicke, Maskenfreistellung und Verpackung
Prototyp bis SerieMenge, Panelnutzung, Materialbeschaffung und Prüfaufwand bestimmen den FertigungswegPreis und Termin erst nach vollständiger Daten-, DFM- und Auftragsfreigabe

Kein Tabellenwert ersetzt die projektbezogene Fertigungsfreigabe. Kritische Kombinationen werden anhand des gesamten Builds bewertet.

Sechs Freigabepunkte vor Produktionsstart

FreigabepunktVor Produktionsstart geklärtErgebnis
1. Datensatz und RevisionGerber/ODB++/IPC-2581, NC Drill, Netzliste, Zeichnung und Readme tragen denselben Revisionsstandeindeutiges freizugebendes Fertigungspaket
2. Stack-up und MaterialLagenbelegung, Dielektrika, Kupfer, Enddicke, Materialtyp und Substitutionsgrenzenfreigegebener Stack-up mit dokumentierten Annahmen
3. Bohr- und Via-ArchitekturPTH, Blind/Buried Vias, Microvias, Füllung, Kappe, Backdrill und Toleranzenherstellbare Bohrtabelle und Laminierfolge
4. Elektrische AnforderungenNetzliste, Impedanzziele, Bezugsebenen, Isolation, CAM-Anpassungsrechte und Couponregelnabgestimmte elektrische Fertigungs- und Prüfbasis
5. Mechanik und PanelKontur, Fräsen, Ritzen, Nuten, Senkungen, Kanten, Nutzengestaltung und kritische Maßefreigegebene Mechanik- und Panelzeichnung
6. Prüf- und DokumentationsplanE-Test, AOI, Schliffbild, TDR, Maßbericht, Materialnachweise, CoC, Stichprobe und Berichtsformatbestellbarer Nachweisumfang mit Akzeptanzgrenzen

Was Preis und Lieferzeit wirklich beeinflusst

KostentreiberWarum er wirktWie Sie ihn früh steuern
Lagenzahl und Laminierzyklenmehr Prozessschritte, Registrierung und Zwischenprüfungen erhöhen Aufwand und RisikoRoutingdichte und Via-Architektur vor dem Layout-Freeze vergleichen
Material und Stack-upSpeziallaminate, kontrollierte Dielektrika und enge Substitutionsregeln beeinflussen Beschaffung und Prozessfensterelektrische Mindestanforderungen und freigegebene Alternativen angeben
Geometrie und Bohrbildfeine Strukturen, kleine Pads, hohe Aspect Ratios und viele Werkzeugwechsel reduzieren das Prozessfensterkritische Regeln markieren und unnötige Extremwerte vermeiden
Kupfer und Oberflächedicker Kupferaufbau, spezielle Oberflächen und Kantenkontakte verändern Ätzung, Galvanik und Vorlaufnur funktionsrelevante Dicken und Finish-Anforderungen spezifizieren
Panel, Menge und LiefermodellNutzenausbeute, Losgröße, Wiederholaufträge und Materialreservierung bestimmen StückkostenJahresbedarf, Losaufteilung, Panelvorgaben und Forecast mitsenden
Prüfung und Dokumentationzusätzliche Coupons, Schliffe, TDR, Berichte und Rückverfolgbarkeit benötigen Planung und BearbeitungNachweise risikobasiert mit Stichprobe und Berichtsformat bestellen

RFQ-Checkliste für starre Leiterplatten

EingabeBenötigte AngabenWarum sie wichtig ist
FertigungsdatenGerber X2, ODB++ oder IPC-2581; NC-Bohrdaten und IPC-D-356-/andere Netzlisteverhindert Interpretationslücken zwischen Bilddaten, Bohrung und elektrischer Verbindung
Zeichnung und RevisionFertigungszeichnung, Readme, eindeutige Teilenummer und Revisionskennunglegt Maße, Notizen, Sonderprozesse und freizugebenden Stand fest
Stack-upLagenzahl, Lagenfunktion, Enddicke, Kern-/Prepreg-Vorgaben und Kupfer je Lagebestimmt Pressfolge, Registrierung, Impedanz und mechanische Eigenschaften
Material und OberflächeMaterialtyp oder Mindestwerte, Substitutionsregeln, Lötstoppmaske, Endoberfläche und Kennzeichnungverbindet elektrische, thermische, Löt- und Beschaffungsanforderungen
Bohr- und Via-TabellePTH/NPTH, Blind/Buried Vias, Microvias, Füllung, Kappe, Backdrill, Nuten und Senkungendefiniert Bohrfolge, Metallisierung, Laminierzyklen und mechanische Bearbeitung
Impedanz und IsolationZielwerte, Toleranzen, Lagen, Bezugsebenen, Geometrie, Spannungsabstände, Coupon- und TDR-Bedarfmacht elektrische Anforderungen berechenbar, freigabefähig und prüfbar
Mechanik und LieferungKontur, kritische Toleranzen, Panel, Vereinzelung, Verpackung und besondere Handhabungvermeidet Montageprobleme und falsche Nutzengestaltung
Menge, Termin und NachweisePrototyp-/Serienmenge, Losaufteilung, Zieltermin, E-Test/AOI, Schliffbild, TDR, Maßbericht, Materialnachweise oder CoCermöglicht ein vergleichbares Angebot mit vollständigem Lieferumfang

Kritische Anforderungen vor dem Layout-Freeze abstimmen

Bei kontrollierter Impedanz sollten Stack-up, Zielwerte, Bezugsebenen, erlaubte CAM-Anpassungen sowie Coupon- und TDR-Plan vor der Freigabe abgestimmt werden. Die technische Vertiefung finden Sie unter impedanzkontrollierte Leiterplatten.
Wenn Fine-Pitch-BGA, Microvias oder mehrere Laminierzyklen vorgesehen sind, prüfen Sie zusätzlich die HDI-PCB-Fertigung. Für eine belastbare Anfrage können Sie auch unvollständige Vorabdaten senden; APTPCB kennzeichnet fehlende Eingaben und bestätigt erst danach den angebotenen Fertigungs- und Nachweisumfang.

Häufige Fragen zu starren Leiterplatten

Was ist eine starre Leiterplatte?

Eine starre Leiterplatte nutzt ein formstabiles Basismaterial und behält ihre Geometrie im eingebauten Zustand. Je nach Schaltung kann sie als Standard-Rigid, Multilayer, HDI/SBU, impedanzkontrollierte High-Speed-Platine, RF-Aufbau oder Dickkupferausführung geplant werden.

Wie viele Lagen fertigt APTPCB bei starren Multilayern?

Der veröffentlichte Bereich für starre Mehrlagen-Leiterplatten umfasst 4–32 Lagen. Die konkrete Kombination aus Lagenzahl, Material, Kupferaufbau, Dicke, Bohrbild, Impedanz und Panel wird erst nach DFM-Prüfung verbindlich bestätigt.

Können minimale Leiterbahn, Bohrung und maximale Kupferdicke vorab garantiert werden?

Nein, isolierte Extremwerte sind keine belastbare Fertigungsfreigabe. Leiterbahn und Abstand, Bohr- und Padgeometrie, Kupferaufbau und Toleranzen hängen zusammen und werden anhand des vollständigen Stack-ups, Materials, Panels, der Stückzahl und des Prüfplans bewertet.

Wann ist HDI oder SBU statt eines Standard-Multilayers sinnvoll?

HDI oder SBU ist sinnvoll, wenn Bauteil-Pitch, Routingdichte oder Via-Tiefe mit konventionellen PTH-Vias nicht wirtschaftlich oder prozesssicher lösbar sind. Anzahl der Laminierzyklen, Microvia-Typ, Capture-Pads und Via-in-Pad-Ausführung müssen vor dem Layout-Freeze abgestimmt werden.

Wie wird kontrollierte Impedanz freigegeben und geprüft?

Für die Freigabe benötigen wir Zielimpedanz, Toleranz, Signallage, Bezugsebene, Leitergeometrie, Materialvorgaben und erlaubte CAM-Anpassungen. Coupons, TDR-Stichprobe, Grenzwerte und Berichtspflicht werden nur dann Lieferumfang, wenn sie im Auftrag festgelegt sind.

Welche Qualitätsnachweise können für starre Leiterplatten vereinbart werden?

Je nach Projektrisiko können netzlistenbasierter elektrischer Test, AOI, Schliffbild, TDR, Maßbericht, Materialnachweise, Losrückverfolgbarkeit oder ein CoC vereinbart werden. Prüfumfang, Stichprobe, Akzeptanzgrenzen und Berichtsformat müssen in Bestellung und Prüfplan stehen.

Welche Daten benötigt APTPCB für ein belastbares Angebot?

Senden Sie Gerber X2, ODB++ oder IPC-2581, NC-Bohrdaten, Netzliste, Fertigungszeichnung, Stack-up, Bohrtabelle, Material- und Oberflächenanforderungen, Impedanztabelle, Kontur und Toleranzen, Menge, Zieltermin sowie den gewünschten Prüf- und Dokumentationsumfang.

Wovon hängen Preis und Lieferzeit einer starren Leiterplatte ab?

Preis und Lieferzeit hängen vor allem von Lagenzahl und Laminierzyklen, Materialverfügbarkeit, Geometrie und Bohrbild, Kupfer und Oberfläche, Panelnutzung, Stückzahl sowie Prüf- und Dokumentationsumfang ab. Verbindliche Termine werden nach Daten- und DFM-Freigabe bestätigt.

Rigid-PCB-Anfrage technisch belastbar starten

Senden Sie Fertigungsdaten, Stack-up, Material-, Impedanz- und Prüfanforderungen. APTPCB bestätigt Machbarkeit, offene Freigaben und den angebotenen Nachweisumfang.